Region Hannover informiert + Hannover, 05.06.2020, 15:15 Uhr

Die Region erreichen derzeit viele Fragen zur aktuellen Lage der Corona-Infektionen in der Region und der damit verbundenen Testungen.

Dazu Regionspräsident Hauke Jagau: „Die Region Hannover analysiert tagesaktuell das Covid-19-Infektionsgeschehen in der gesamten Region. So wie einzelne Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sind auch die Bewertungen der methodisch-sinnvollen Vorgehensweisen ein dynamischer Prozess. Derzeit gibt es vermehrt Fälle, in denen sich auch symptomlose Personen im Nachhinein als Covid-19-positiv erwiesen haben. Das scheint vor allem dort besonders deutlich, wo mehrere Menschen zusammenkommen und die Abstandsregelungen nicht einhalten. Auf der anderen Seite scheinen Ansammlungen von Menschen dann weniger problematisch zu sein, wenn die Abstände beachtet werden. Daher haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Betriebe und Einrichtungen besonders im Blick, da die Ansteckungswahrscheinlichkeit hier im Moment deutlich höher zu sein scheint, als im privaten Bereich. Aktuell ist das Gesundheitsamt dabei – gemäß den neuen Empfehlungen des RKI – Strukturen für Testungen von K1-Kontakten zu schaffen. Wir erhoffen uns hierdurch eine noch frühere Unterbrechung von möglichen Infektionsketten, sodass das Gesundheitssystem noch effizienter entlastet werden kann.“

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2517 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2116 Personen als genesen aufgeführt. 111 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 290 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 57
10 – 19 Jahre 116
20 – 29 Jahre 407
30 – 39 Jahre 407
40 – 49 Jahre 414
50 – 59 Jahre 478
60 – 69 Jahre 219
70 – 79 Jahre 157
80+ Jahre 260
keine Angaben 2

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 0 36
Burgdorf 4 59
Burgwedel 0 42
Garbsen 30 150
Gehrden 1 19
Hemmingen 3 43
Isernhagen 4 45
Laatzen 14 134
Landeshauptstadt Hannover 149 1339
Langenhagen 25 116
Lehrte 5 75
Neustadt 3 45
Pattensen 2 24
Ronnenberg 9 63
Seelze 19 80
Sehnde 1 39
Springe 1 62
Uetze 6 34
Wedemark 12 47
Wennigsen 1 23
Wunstorf 1 42
keine Angaben

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2517 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,2 Prozent

Frauen                      48,9 Prozent

keine Angabe            2,8 Prozent

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 84 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 18 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Region Hannover informiert+Hannover, 04.06.2020, 15 Uhr

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2483 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2104 Personen als genesen aufgeführt. 111 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 268 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 56
10 – 19 Jahre 111
20 – 29 Jahre 398
30 – 39 Jahre 403
40 – 49 Jahre 409
50 – 59 Jahre 471
60 – 69 Jahre 218
70 – 79 Jahre 156
80+ Jahre 259
keine Angaben 2

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 0 36
Burgdorf 3 58
Burgwedel 0 42
Garbsen 29 149
Gehrden 0 18
Hemmingen 3 43
Isernhagen 4 45
Laatzen 12 132
Landeshauptstadt Hannover 133 1319
Langenhagen 27 115
Lehrte 8 75
Neustadt 3 45
Pattensen 2 24
Ronnenberg 9 63
Seelze 12 72
Sehnde 1 39
Springe 1 62
Uetze 6 34
Wedemark 12 47
Wennigsen 1 23
Wunstorf 2 42
keine Angaben

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2483 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,2 Prozent

Frauen                      49,1 Prozent

keine Angabe            2,7 Prozent

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 102 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 18 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Region Hannover informiert + + + Hannover, 03.06.2020, 15:15 Uhr

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2446 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2079 Personen als genesen aufgeführt. 107 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 260 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 54
10 – 19 Jahre 108
20 – 29 Jahre 390
30 – 39 Jahre 398
40 – 49 Jahre 400
50 – 59 Jahre 463
60 – 69 Jahre 217
70 – 79 Jahre 156
80+ Jahre 258
keine Angaben 2

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 1 36
Burgdorf 3 58
Burgwedel 0 42
Garbsen 28 147
Gehrden 0 18
Hemmingen 3 43
Isernhagen 5 45
Laatzen 10 130
Landeshauptstadt Hannover 124 1292
Langenhagen 30 115
Lehrte 8 75
Neustadt 6 45
Pattensen 2 24
Ronnenberg 7 61
Seelze 11 70
Sehnde 1 39
Springe 1 62
Uetze 5 33
Wedemark 12 46
Wennigsen 1 23
Wunstorf 2 42
keine Angaben

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2446 nachweislich Infizierten):

Männer                     47,9 Prozent

Frauen                      49,4 Prozent

keine Angabe            2,7 Prozent

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 97 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 23 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Region Hannover informiert + Hannover, 02.06.2020, 16 Uhr

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2425 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2073 Personen als genesen aufgeführt. 107 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 245 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 53
10 – 19 Jahre 105
20 – 29 Jahre 384
30 – 39 Jahre 396
40 – 49 Jahre 398
50 – 59 Jahre 461
60 – 69 Jahre 214
70 – 79 Jahre 154
80+ Jahre 258
keine Angaben 2

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 1 36
Burgdorf 3 58
Burgwedel 1 42
Garbsen 23 141
Gehrden 0 18
Hemmingen 2 42
Isernhagen 4 45
Laatzen 10 130
Landeshauptstadt Hannover 112 1280
Langenhagen 31 114
Lehrte 9 75
Neustadt 6 45
Pattensen 3 24
Ronnenberg 7 61
Seelze 10 69
Sehnde 1 39
Springe 1 62
Uetze 5 33
Wedemark 13 46
Wennigsen 1 23
Wunstorf 2 42
keine Angaben

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2425 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,0 Prozent

Frauen                      49,3 Prozent

keine Angabe            2,7 Prozent

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 91 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 23 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Die FRAKTION fordert mehr Luxuswohnungen für Hannover

Eine Quote für Luxuswohnungen in Hannovsie soll künftig die Mittelschicht entlasten und Dekadenz in der Oberschicht fördern. Ein gezieltes Förderprogramm mit passendem Anforderungskatalog soll dabei helfen, eine Quote von 20% zu erfüllen.
Um die mit der Sozialwohnungsquote entstehende Erhöhung der Mietpreise nicht auf die Mittelschicht umzulegen, fordert die FRAKTION eine Mindestquote für Luxuswohnungen. Ein eigens angelegter Katalog stellt hierfür heraus, welche Anforderungen eine Wohnung erfüllen muss, um als Luxuswohnung zu gelten.
“Es ist nahezu unverschämt und menschenverachtend, dass ich als seriöser Politiker in einer Wohnung ohne Dachterrasse, Marmorfußboden und SUV-Stellplatz leben muss!”, empört sich, an seinem Fiji-Wasser nippend, Julian Klippert, Vorstandsvorsitzender der Fraktion die FRAKTION und liefert damit Beispiele aus dem Anforderungskatalog für Luxuswohnungen.
Erfüllt eine Wohnung alle Anforderungen des Kataloges, so wird diese laut Antrag der FRAKTION als offizielle Luxuswohnung deklariert. Mindestens 20% des Wohnraumes in Hannovsie sollen künftig durch Luxuswohnungen sein. Eine Förderung von Luxusgütern für Wohnungen sollte selbst die geizigsten der Superreichen profitieren lassen und ihnen zu mehr Dekadenz verhelfen.
“Städtische Immobilien müssen konkurrenzfähig mit renditesüchtigen Investmentgesellschaften und Bauunternehmungen mit überhöhten Renditeerwartungen bleiben.”, so Oliver Förste, baupolitischer Sprecher.
Der Antrag der FRAKTION sieht vor, dass bei Erreichung eines bestimmten Mindesteinkommens ein Luxuswohnpflichtschein ausgestellt wird. Dieser verpflichtet die Besitzer*innen eine Luxuswohnung, die den Anforderungen des Kataloges entspricht, zu mieten. So soll in Zukunft eine Durchmischung der Quartiere und der Leerstand solcher Wohnungen verhindert werden können sowie eine gleichzeitige Entlastung der Mietpreise bewirkt werden.
Der Antrag wird im morgigen Stadtentwicklungs- und Bauausschuss, am 03.06. um 15 Uhr zum ersten Mal behandelt.

Wertstoffhöfe ab 2. Juni wieder ohne Einschränkungen erreichbar

 Die bisherige Kennzeichenregelung entfällt
 aha bittet um Beachtung der Abstandsregelungen
Ab Dienstag, 2. Juni, sind wieder alle 21 Wertstoffhöfe der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) ohne Einschränkungen erreichbar. „Die positive Entwicklung der Corona-Situation ermöglicht es uns, die 21 Wertstoffhöfe den Menschen in der Region Hannover wieder in vollem Umfang zur Verfügung zu stellen“, freut sich aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. Die bisherige Anlieferregelung, nach der nur Fahrzeuge mit geraden Kennzeichenendungen an geraden Tagen und die mit ungeraden Nummern an ungeraden Tagen anliefern dürfen, entfällt. Ab Dienstag können auch wieder alle vorhandenen Parkbuchten genutzt werden. Lediglich die wegen der Corona-Krise eingestellten Beratungs- und Verkaufsleistungen auf den Wertstoffhöfen werden noch nicht wieder angeboten.
aha bittet die Kundinnen und Kunden jedoch um Beachtung der Abstandsregelungen. An-lieferer müssen einen Abstand von 1,50 Metern einhalten, die Treppen an den Containern dürfen nur einzeln betreten werden. Kundinnen und Kunden, die über eine Maske verfügen, bittet aha, diese auch auf den Wertstoffhöfen zu tragen. An den Öffnungszeiten hat sich nichts geändert: Dienstag 9.00 bis 18.30 Uhr, Mittwoch bis Freitag 9.00 bis 16.00 Uhr und Samstag 9.00 bis 14.00 Uhr. Die Wertstoffhöfe an den Deponiestandorten in Hannover-Lahe, Wunstorf-Kolenfeld und Burgdorf öffnen wie gewohnt Montag bis Freitag von 7.00 bis 16.30 Uhr und Samstag von 9.00 bis 14.00 Uhr.
Aktuelle Informationen kommuniziert aha über www.aha-region.de, die digitalen Kommun-kationskanäle Twitter, Facebook, Instagram sowie über die aha-App.

Kliniken regeln Besuchsmöglichkeiten einheitlich

Im Patienten- und Besucherinteresse haben sich die Kliniken in der Region Hannover auf möglichst einheitliche Standards für Besuchergelungen ab dem 2. Juni 2020 verständigt. Im Zentrum aller Vorgaben steht der Schutz von Patientinnen und Patienten. Hier haben die Häuser einen Ausgleich gefunden, mit den ebenfalls hoch zu bewertenden Bedürfnissen nach individueller menschlicher Begleitung durch Angehörige sowie Freundinnen und Freunde. Die folgenden Eckpunkte gelten für alle somatischen Standorte des KRH Klinikums Region Hannover (KRH), die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Häuser von DIAKOVERE, das Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, das Vinzenzkrankenhaus, das Clementinenhaus, die Sophienklinik und die Paracelsus-Klinik. Sonderregelungen kann es im Einzelfall immer geben. Besonderheiten gelten im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin und im Bereich der psychiatrischen Einrichtungen. Es ist unbedingt auf die Informationen auf den Internetseiten der einzelnen Einrichtungen zu achten.

Die Eckpunkte sind:

Pro Tag kann maximal ein Besucher oder eine Besucherin pro Patient oder Patientin in die Krankenhäuser kommen. Hier wird empfohlen, im Umfeld der Patientinnen und Patienten entsprechende Vorabsprachen zu treffen.

– Die Besuchsdauer beträgt je nach Einrichtung 30-60 Minuten. Jedes Haus hat individuelle Besuchszeiten, die aber alle am Nachmittag und im frühen Abendbereich liegen.

– An den Eingängen sind Registrierungsformulare (ggf. digitale Online-Registrierungen) auszufüllen, die von den Krankenhäusern nach vier Wochen datenschutzkonform vernichtet werden.

– Bei Mehrbettzimmerbelegung darf nur ein Besucher gleichzeitig im Raum sein.

– Generell dürfen keine Besuche auf Stationen für Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Infektion oder einem COVID-19-Verdacht erfolgen, hierzu zählen auch die Notaufnahmen. Darüber hinaus kann es weitere Sonderregelungen in den jeweiligen Häusern geben.

– Bistros und Cafés bleiben für Besucher gesperrt. Darüber hinaus kann es weitere Sonderregelungen in den jeweiligen Häusern geben.

– Während ihres 30-60-minütigen Aufenthaltes müssen die Besucher sich an die Hygieneregeln halten. Entsprechende Informationen erhalten sie beim Betreten. Zu diesen Regeln gehört unter anderem:

  • Einhalten des Mindestabstands von 1,50 m (besser 2m)
  • Das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) / eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) für Besucherinnen und Besucher sowie gleichzeitig das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) für Patienten; Besucher müssen/ können eine eigene Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) mitbringen. Dabei werden Einmalprodukte empfohlen. Darüber hinaus kann es weitere Sonderregelungen in den jeweiligen Häusern geben.
  • Pro Patientenzimmer ist nur ein Besucher gestattet.
  • Die Händedesinfektion wird beim Betreten des Krankenhauses, spätestens aber vor Kontakt mit dem Patienten durchgeführt.
  • Die Nies- und Hustenetikette ist zu beachten (Ellenbeuge).
  • Während des Besuchs ist der Verzehr von Speisen und Getränken untersagt.

Außerdem müssen sich die Besucherinnen und Besucher strikt an die Anweisungen des Klinikpersonals halten.

Es wird allen Interessierten an einem Krankenhausbesuch nachdrücklich geraten, sich vorher auf den Internetseiten des jeweiligen Hauses ausführlich über die dort geltenden Bestimmungen zu informieren.

Region Hannover informiert+Hannover, 29.05.2020, 15 Uhr

In den vergangenen Tagen hat die Region Hannover große Unsicherheit im Umgang mit möglichen Covid-19-Infektionen an Kitas und Schulen wahrgenommen. Darum weist die Region Hannover darauf hin, dass es keinen Grund gibt, ganze Schulen oder Kitas wegen eines Erkrankungsfalls in der Schülerschaft oder im Lehrerkollegium zu schließen.

Bei einem Positivbefund innerhalb einer Kita oder Schule informiert die Einrichtung das Gesundheitsamt – zum Beispiel unter der Telefonnummer 0511 616-43434. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes besprechen das weitere Vorgehen mit der Kita- oder Schulleitung. In Quarantäne geschickt werden neben den Personen, für die ein positiver Testbefund vorliegt, Kinder und Jugendliche, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen bzw. Erzieher, die als direkte Kontaktpersonen von Infizierten identifiziert wurden – sogenannte K1-Kontakte. K1-Kontakte sind Menschen, die den Mindestabstand von 2 Metern zum Erkrankten mindestens 15 Minuten lang unterschritten haben. Diese K1-Kontakte bekommen vom Gesundheitsamt eine Quarantäneanordnung. Andere Personen müssen nicht in Quarantäne gehen. Der Aufenthalt im selben Gebäude birgt kein Infektionsrisiko.

Sollte sich ein Elternteil in Quarantäne befinden, weil es Kontakt mit einem oder einer Covid-19-Erkrankten hatte, bedeutet das nicht, dass das Kind auch in Quarantäne gehen muss. Dieser Fall tritt nur ein, wenn das Elternteil krank und positiv auf Covid-19 getestet wird. Dann gehört in der Regel das Kind zu den K1-Kontakten und darf 14 Tage lang nicht aus dem Haus. Allgemein unterscheidet das Gesundheitsamt zwischen Verdachtsfällen und begründeten Verdachtsfällen. Ein medizinisch begründeter Verdacht auf eine mögliche Covid-19-Infektion besteht, wenn eine Person die corona-typischen Symptome hat und zudem innerhalb der vergangenen Tage K1-Kontakt einer bereits bestätigten Covid-19-Patientin bzw. eines Patienten hatte. Grundsätzlich sollten Kinder mit Erkrankungen nicht in die Schule oder Kita geschickt werden – unabhängig vom Krankheitsbild. Natürlich berät das Gesundheitsamt Schulen und Kitas auch, wenn lediglich ein Verdacht auf eine Covid-19-Infektion besteht.

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2383 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2048 Personen als genesen aufgeführt. 107 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 228 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 53
10 – 19 Jahre 102
20 – 29 Jahre 371
30 – 39 Jahre 386
40 – 49 Jahre 393
50 – 59 Jahre 454
60 – 69 Jahre 213
70 – 79 Jahre 153
80+ Jahre 256
keine Angaben 2

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 1 35
Burgdorf 3 58
Burgwedel 1 42
Garbsen 17 135
Gehrden 0 18
Hemmingen 2 42
Isernhagen 3 43
Laatzen 11 130
Landeshauptstadt Hannover 109 1260
Langenhagen 27 109
Lehrte 9 74
Neustadt 7 45
Pattensen 3 24
Ronnenberg 8 61
Seelze 7 66
Sehnde 1 39
Springe 2 62
Uetze 4 32
Wedemark 11 44
Wennigsen 0 22
Wunstorf 2 42
keine Angaben

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2383 nachweislich Infizierten):

Männer                     47,8 Prozent

Frauen                      49,6 Prozent

keine Angabe            2,6 Prozent

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 94 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 17 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Das Bürgertelefon mit der Rufnummer 0800 7313131 wird heute um 17 Uhr eingestellt. Die Hotline des Gesundheitsamts unter 0511 616-43434 ist weiterhin montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Per E-Mail können weiterhin Fragen an das Postfach coronavirus@region-hannover.de geschickt werden.

Kostenlose Essensausgabe in Linden-Süd

„Die PLiNKe“ und die Landeskirchliche Gemeinschaft Hannover-Linden haben am 27.05.2020 mit einer „Suppenküche“ gestartet.
Es ist ein Projekt, bei dem jeder, der möchte, aus dem Stadtteil Linden-Süd und Umgebung kommen kann. Jeden Mittwoch gibt es von 11-13 Uhr eine Suppe/Eintopf in der Plinkestraße 5 Linden-Süd kostenlos zum Mitnehmen. Dabei ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Auf die Einhaltung des Mindestabstandes (1,5 m) wird geachtet. In dem Essen gibt es kein Schweinefleisch.